Kräne setzen Kraftwerkseinheit in den Betontrog ein

 

Herzstück der Wasserkraftanlage schwebt 15 Meter über der Kinzig

Zwei Kräne setzen Kraftwerkseinheit in den Betontrog an der Baustelle des E-Werks Mittelbaden in Gengenbach ein

 

Gengenbach. Am 31. März 2010 ist auf der Baustelle des E-Werks Mittelbaden in der Grünstraße Präzisionsarbeit angesagt: Die durch Schwertransporter angelieferten Teile der Kraftwerkseinheit sind zusammenmontiert und werden nun ihrem Bestimmungsort, dem Kraftwerkstrog, zugeführt. Dafür heben zwei für Schwerlast ausgelegte Kräne die 130 Tonnen schwere und 18 Meter lange Kraftwerkseinheit an und bringen sie von ihrem bisherigen Lagerplatz vor der Baustelle über dem betonierten Kraftwerkstrog der Wasserkraftanlage in Position. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, muss die an Stahlseilen schwebende Kraftwerkseinheit Zentimeter für Zentimeter herabgelassen und in die vorgesehene Position innerhalb des Betontrogs eingelassen werden. „Das ist für alle Beteiligten zeitgleich ein spannender Moment und eine große Herausforderung, denn dieser Kraftwerkstyp wird in Gengenbach weltweit erstmals eingesetzt. Das erfordert äußerste Konzentration", kommentiert Georg Schmid, Geschäftsführer der E-Werk Mittelbaden Wasserkraft GmbH & Co. KG, einer Tochter des E-Werks Mittelbaden und der Firma Hydro-Energie Roth GmbH aus Karlsruhe. Mit dem Bau des beweglichen Wasserkraftwerks verstärkt das E-Werk Mittelbaden seine Aktivitäten im Bereich erneuerbarer Energien: Es liefert umweltfreundlichen, CO2-freien Strom aus heimischer Produktion mittels modernster Technik. Der nächste Meilenstein wird die im Mai geplante Inbetriebnahme sein. Ab dann beliefert das Wasserkraftwerk 800 Haushalte mit Strom.

Artikel des E-Werks Mittelbaden

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